Eisleber Heimserie hält

Klarer Erfolg des MSV in der Landesklasse gegen Nietleben. Mit 5:1 festigte Eisleben den zweiten Tabellenplatz und hat aktuell vier Punkte Abstand bis zur Spitze.

 

Der MSV Eisleben setzte seinen Aufwärtstrend in der Landesklasse Fußball fort, blieb in diesem Jahr auf eigenem Platz ohne Punktverlust und festigte den zweiten Tabellenplatz mit einem nie gefährdeten 5:1 (2:1) gegen Askania Nietleben. Dank fleißiger Platzarbeiter präsentierte sich der Kunstrasen bestens präpariert. Zudem hatte die Sonne wieder ein Einsehen mit Spielern und Zuschauern, so das einer Begegnung Sonnabend nichts im Wege stand.

Der MSV war auf eigenen Ballbesitz bedacht, die Nietleber standen hinten sicher und warteten auf Konter. Der in der ersten Spielhälfte agile Raik Rothe und Abwehrchef Mirko Schuhmann konnten Eisleber Gelegenheiten anfangs nicht verwerten. Erst in der 22. Minute erlöste Rothe die anstürmenden Gastgeber. Aus etwa 25 Metern zog er urplötzlich ab und das Leder landete flach im Eck. Anschließend hätte Philipp Baierl aus einer Kontersituation erhöhen müssen, vergab aber unkonzentriert. Im Gegenzug verhinderte Torwart Tobias Drechsler im Herauslaufen mit Foulspiel den Ausgleich. Neben einer gelben Karte für den Eisleber zeigte Schiedsrichter Frank Werler (Köthen) auf den Punkt. Martin Stutzer verwandelte (31.). In der gleichen Minute wurde Simon Schmidt auf der anderen Seite im Strafraum von den Beinen geholt.

Schuhmann übernahm Verantwortung und brachte den MSV wieder in Vorhand. Nun drohte bei Standards mehrmals Gefahr. So köpfte Christopher Förster in der 37. Minute nach Freistoß knapp vorbei. Dann versäumten Baierl (37.), Schmidt (42.) und wiederum Baierl nach sehenswerten Spielzug über Rothe und Patrick Bloßfeld (44.) einen höheren Pausenstand.

Nach dem Wechsel lief bei den Lutherstädtern 15 Minuten lang nichts mehr. Die Gäste waren schneller am Ball, konnten aber keinen Nutzen daraus ziehen. Erst nach einer guten Stunde gab es für den MSV zwei Chancen durch Nico Stein. Das 3:1 erzielte Baierl in der 66. Minute auf kuriose Weise. Schmidt hatte geflankt, Baierl schoss Torwart Habermann an. Von diesem prallte das Leder auf den Schützen und von dort ins Netz. Nachdem der Eisleber Stürmer anschließend noch mehrmals glücklos operierte, erzielte Bloßfeld per Freistoß von der Strafraumgrenze das 4:1 (74.). Und Stein nutzte nach Zuspiel von Lucas Blaschke zehn Minuten vor Ultimo seine gute Schusstechnik fürs Endergebnis. Aktuell hat der MSV vier Punkte Abstand bis zur Spitze.

 

Eisleben: Drechsler - Gräbe, Schwarzbach, (66. Janke), Stein, Schuhmann, Brandt, Baierl (80. Schlolaut), Rothe (77. Blaschke), P. Bloßfeld, Mewes, Schmidt



Harkerei auf dem Kunstrasen

Besonders die erste Halbzeit des Derbys in Eisleben hat es in sich.


Die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel. Doch den Fußballern aus Eisleben und Lüttchendorf sowie den 222 zahlenden Zuschauern in der Lutherstadt war das Lachen bald vergangen. Die einen sagten nach dem Eisleber 4:1, Schiedsrichter Dirk Ußfeller (Halle) sei eine Katastrophe gewesen. Andere hielten ihn schlicht für überfordert. Dass er seine Linie verloren hätte, kann ihm allerdings niemand vorwerfen. Er hatte keine. Aber warum haben sich die Spieler des MSV Eisleben und der Lüttchendorfer Eintracht eigentlich so beharkt, vornehmlich zwischen der zehnten Minute und der Halbzeitpause?

Klar, die Eisleber wollen ihre Minimalchance auf den Staffelsieg wahren, so lange der rechnerisch möglich ist. Die Lüttchendorfer indes brachten eine Serie von elf in Folge nicht verlorenen Pflichtspielen als Referenz mit. Aber auch die Hypothek des 0:6 vom Hinspiel. Vielleicht hätte Ußfeller mal einen Blick auf die neuen Eisleber Trikots im leuchtenden Rot werfen sollen. Dann hätte er vielleicht zweimal zur gleichfarbigen Karte gegriffen und so die Gemüter beruhigt. Er hätte aber auch einfach nur konsequent und richtig entscheiden müssen, um so das Tohuwabohu auf dem Kunstrasenplatz zu vermeiden. So aber reihte sich eine strittige Entscheidung an die nächste und das Fußballspielen geriet fast zur Nebensache. Dort ein Strafstoß, der keiner gewesen sein soll, von Eric Reichenbach aber ungeachtet dessen zur Lüttchendorfer Führung verwandelt wurde (13.). Da ein hartes Einsteigen von Stefan Rückriem gegen Eislebens Raik Rothe im Strafraum, dass Ußfeller aber anders bewertete als kurz zuvor die Attacke von Ronny Mewes gegen Eintrachts Kapitän Peter Schlieder. Dann ein nicht geahndetes Handspiel im Eisleber Sechzehner. Obwohl Assistent Jan Bendicks wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung ewig die Fahne oben hatte, unterbrach Ußfeller die Partie nicht, um dann doch irgendwann, lange nach dem Handspiel, zu pfeifen. Und, nach Beratung mit Bendicks, auf Abseits zu entscheiden. Für Eintrachts Trainer Robert Willems die Schlüsselszene. „Hier muss es Strafstoß für uns und Rot gegen die Eisleber geben. Dann läuft das Spiel ganz anders.“ Lief es aber nicht. Und genug der Schelte.

Als Simon Schmidt an der Grundlinie Rückriem ausgetanzt hatte, traf Philipp Baierl zum 1:1 (21.). Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Mirko Schuhmann die Eisleber aus dem Gewühl heraus in Führung. Nach einem Zwischenfazit befragt, meinte sein Trainer Steffen Heyer: „Ich darf nichts mehr sagen.“ Sollte heißen: Ich will mir nicht den Mund verbrennen. Fast 20 Minuten blieben die Akteure in der Kabine. Vielleicht haben sie auch noch mal kalt geduscht. Das Hauen und Stechen war vorbei. Aber auch die Fülle an Chancen. Viel spielt sich nun zwischen den Strafräumen ab, der Erfolg wurde aus der zweiten Reihe gesucht. Endgültig auf die Siegerstraße bogen die Eisleber aber dank eines Lüttchendorfers ein. Daniel Richter überwand seinen Keeper Jens Brandl mit einem Hackenlupfer (72.). Sieben Minuten später traf Rothe zum 4:1. Abseits oder nicht? Das war nur eine von vielen Fragen an diesem sonnigen Nachmittag.

Eisleben: Drechsler - Gräbe, Stein, Schuhmann, Brandt, Baierl (81. Bogmann), Rothe, Mewes, Schmidt (77. Janke), Stamm, Blaschke (68. Schlolaut)

Lüttchendorf: Brandl - Rückriem, Richter, Hartung, Haeseler, Schlieder, Röglin, Merker, Lerz (70. Lemmnitz), Reichenbach, Müller (67. Drescher)



Quelle MZ

Eislebener Derby endet zweistellig

 "Ich gönne meinen Jungs diese Tore. Aber sie hätten
sie auf mehrere Spiele verteilen sollen," äußerte Eislebens Trainer
Steffen Heyer nach dem zweistelligen (10:0, Halbzeit 4:0) Sieg gegen die
Gäste von Eintracht Emseloh. Im vierten Kreisderby der Landesklasse 4
auf dem Städtischen Sportplatz stellte sich der Neuling in einer
desolaten Verfassung vor.
   

Auch ohne Raik Rothe, Stefan Janke und Tino
Pautsch beherrschte der Gastgeber das Geschehen auf dem Fußballplatz
nach Belieben. Torwart Tobias Drechsler wurde nicht ein einziges Mal
gefordert. Ihm war es so kalt, dass er Mitte des zweiten Durchgangs bei
einem harmlosen Schuss Sebastian Dell, nur er zeigte bei Eintracht das
Niveau für diese Spielklasse den einzigen Eckball für die Gäste
verursachte. Der Hauptplatz präsentiere sich mit einer leichten
Schneedecke auf gefrorenem Untergrund, was dem MSV hervorragend zu Pass
kam. Unmittelbar nach dem Anstoß verwerte Mirko Schuhmann ein Zuspiel
von Philipp Baierl zur Führung (1.). Kurz danach gab es die erste
Verwarnung für Emselohs René Ottilie, der den nach vorn drängenden
Patrick Stamm unmittelbar an der Strafraumgrenze unfair am Torschuss
hinderte. In der 7. Minute gab es das nächste Foul. Diesmal an Baierl im
Strafraum. Patrick Bloßfeld verwandelte vom Punkt. Nun erwachte der
Gegner . Bei seinen zaghaften Versuchen nach vorn taten sich hinten
Lücken auf, die von Baierl, Bloßfeld, Schuhmann und Simon Schmidt zu
aussichtsreichen, aber erfolglosen Kontern genutzt wurden. Erst in der
25. Minute traf Baierl nach er prima Kombination. Vier Minuten danach
schwächte Michael Russkih seine Mannschaft mit einem Platzverweis nach
einem unsinnigen Nachtreten im Mittelfeld gegen Patrick Gräbe. Das 4:0
(37.) ging auf das Konto von Baierl, der nach einem genauen Eckstoß
Bloßfelds per Kopf traf. Nach einer Chance des jungen Lukas Blaschke
(41.) ging es in die Pause. Danach holte Gästekeeper André Speidel einen
Schuss Schmidts aus dem Winkel, um 60 Sekunden später vom selben
Spieler geschlagen zu werden.

Nach Direktspiel zwischen Schumann und Baierl
schloss er flach ab. Und nur fünf Minuten später schob Baierl das Leder
nach Zuspiel des aus der eigenen Hälfte gestarteten Bloßfeld zum 6:0 ins
Netz. Eine gefährliche Aktion der Gäste ergab sich nach 56 Minuten
infolge eines Fehlers Schumanns. Aber der schnelle Dell verzettelte sich
vor Eislebens Tor, bis Ronny Mewes auf der Linie klärte. Nach einer
guten Stunde wurde Stamm knapp vor dem Strafraum gelegt. Bloßfeld
zirkelte den Freistoß zum 7:0 ins Eck. Nach mehreren Auswechslungen der
Lutherstädter ging der Spielfaden etwas verloren, die Konzentration ließ
nach. Trotzdem trafen Christian Schlolaut (77.), Mewes (82.) und Baierl
(87.) zu dem nie erwarteten Kantersieg.

  Eisleben:

Drechsler - Gräbe (64. Hoyer),
Schwarzbach (57. C. Bloßfeld), Blaschke, Schuhmann, Brandt, Baierl, P.
Bloßfeld, Mewes, Schmidt (69. Schlotlaut), Stamm

Dölau wahr mehr Mannschaft

Aus dem Dreikampf um die Spitze der Landesklasse 4 ist ein Zweikampf geworden. Denn während der MSV Eisleben zu Hause gegen den Tabellenführer Dölau beim 0:1 Federn ließ, bleibt der FSV Hettstedt nach dem 5:1 über Gröbzig einzig ernstzunehmender Verfolger der Blau-Weißen. Sonnabend kommt es am Heiderand zum direkten Duell.

Heyer kann sich nicht beruhigen

Eislebens Trainer Steffen Heyer konnte sich lange nicht beruhigen. "Das ist für mich der Witz hoch fünf", schimpfte er wie ein Rohrspatz über Schiedsrichter Volker Rulff aus Großzöberitz. Heyers Ärger ist durchaus nachvollziehbar. Denn nach einem rüden Foul an Tino Pautsch (85.) ließ Rulff zunächst Vorteil laufen. Und just in jenem Moment, als der Ball nach einem Pressschlag zwischen Raik Rothe und Daniel Barczyk über Dölaus Keeper Mario Bellstedt hinweg Richtung leeres Tor sprang, unterbrach Rulff die Partie. Der Treffer zählte also nicht. "Es waren zwei unglückliche Entscheidungen, aber sie waren spielentscheidend", formulierte Eislebens Präsident Dirk Jagla zurückhaltend. Zwei Entscheidungen? Ja. Denn nach Jaglas Meinung hätte der Freistoß, welcher zum Dölauer Siegtreffer führte, gar nicht gegeben werden dürfen. So aber bedankte sich Roberto Ritter mit einem Hoppelschuss durch Freund und Feind (74.). Es war insgesamt ein chancenarmes Spiel vor 152 Zuschauern, wobei sich die Gäste geschlossener präsentierten. "Dölau war mehr Mannschaft", meinte ein Beobachter. In den Schlussminuten warfen die Eisleber noch einmal alles nach vorn, ohne zählbares Ergebnis. Das größte Rätsel neben Rulffs zwei Entscheidungen bleibt aber der Umzug auf den kleineren Kunstrasenplatz (so schlimm war der Regen nicht). Dort beraubten die Eisleber ihre schnellen Spitzen nämlich selbst jeglicher Räume.

Eisleben:

Drechsler - Gräbe, Schuhmann, Brandt, Baierl (87. Bogmann), Rothe, Bloßfeld, Mewes, Schmidt (87. Friebe), Stamm, Pautsch (85. Vollmer)

Eisleben trifft auf Schlusslicht Kelbra

 Obwohl Überkreuzvergleiche meist auf beiden Beinen hinken, sei einer erlaubt. Helbra hat Kelbra 5:1 bezwungen, der MSV Eisleben bei Wacker 3:1 gewonnen. Was also sollte da am Sonnabend in der Lutherstadt gegen Schlusslicht Kelbra passieren?

Trainer Heyer warnt pflichtgemäß

Pflichtgemäß warnt und mahnt Eislebens Trainer Steffen Heyer. "Für uns wäre es besser, wir würden die Tabelle rumdrehen. Ich pfeife auf allen zehn Fingern, wenn das Spiel vorbei ist und wir als Sieger vom Platz gehen", so Heyer. Und das meint er so, wie er es sagt. Denn: "Fußball ist eine Kopfsache. Und das Schlimmste was passieren kann, ist, den Gegner zu unterschätzen." Wie das ende, habe jeder am Dienstag in Berlin beim WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden sehen können. Doch auch im Falle eines Sieges gibt es Saures für Heyers Schützlinge. Denn vom Spreewaldurlaub hat er auch ein Fass Gurken mitgebracht.

Wacker Helbra verliert gegen MSV Eisleben

 Fehler sind gegen den MSV Eisleben nicht erlaubt. Da sind die Lutherstädter einfach zu schnell und zu kaltschnäuzig. Das bekam Wacker Helbra am Sonntagnachmittag mit voller Härte zu spüren. Und waren mit dem 1:3 im Pfarrholz noch gut bedient. Denn die Gastgeber leisteten sich einfach ein paar Fehler zu viel. Dabei begann die Partie vor 290 Zuschauern nach Maß. Freistoß Marcel Gille, Ballverlängerung durch Conrad Boese und Frank Langwinski wuchtete das Leder per Kopf ins Netz. Da war der Sekundenzeiger gerade auf der zweiten Runde. "Das haben die Eisleber bestimmt nicht gedacht, dass es so schnell geht. Ich aber auch nicht", sagte Helbras Torhüter Thomas Eube da.

Doch schon bald zeigte sich, dass die Schützlinge von Steffen Heyer nicht gewillt waren, als Verlierer vom Platz zu gehen. Den ersten Warnschuss gab Mirko Schuhmann ab. Dessen Freistoß klärte Eube per Fußabwehr (8.). und auch in der 19. Minute hatte der 42-Jährige das bessere Ende, als er nach einer Eisleber Ecke den Kopfball von Stefan Janke aus dem Gewühl heraus abwehrte. Dann übersah Janke den besser postierten Rothe (23.). Der aus Helfta zum MSV gewechselte Torschützenkönig der Vorsaison machte es zwei Minuten später vor, wie man seine Mitspieler einsetzt. Christopher Brandt war der Nutznießer und glich aus. Dann wieder eine dicke Chance für Helbra. Tobias Schwarzbach hatte ein Luftloch geschlagen und Sven Wakan zwang Eislebens Keeper Tobias Drechsler zu einer Glanzparade. Irgendwie gelang es Drechsler, den Ball an die Latte zu lenken. Aus der folgenden Ecke entsprang die Eisleber Führung. Rothe war mit dem Ball über den halben Platz marschiert und bediente Simon Schmidt, der in der Mitte völlig frei stand und keine Mühe hatte (31.).

Kurz darauf musste Helbras René Meier, eigentlich als Bewacher für Rothe gedacht, wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. Die hatte er sich eine Viertelstunde zuvor zugezogen, als er bei einem Kopfballduell unglücklich gefallen war. Und so musste er von draußen mit ansehen, wie eine Eisleber Angriffswelle nach der anderen auf Eubes Tor zurollte. Dabei wurde Wakan in der 62. Minute unfreiwillig zum Vorlagengeber für Rothe, der aber aus halblinker Position verzog. Fünf Minuten später bewies Philipp Baierl, warum Einwechsler manchmal auch Joker genannt werden. Kaum im Spiel besorgte er die Vorentscheidung. Schon weit vor dieser Szene hatte Marcel Gille einen seiner Mitspieler gefragt: "Hältst du Sicherheitsabstand?" Tatsächlich waren die Helbraer zu oft zu weit weg von ihren Gegenspielern. Wenigstens mühten sie sich. Aber wer solche Chancen liegen lässt, wie David Guba in der 76. Minute, der kann nicht als Sieger vom Platz gehen. Die Vorlage von Langwinski war maßgeschneidert. Nur bekam Guba das Leder aus fünf Metern nicht an Drechsler vorbei. Auf der Gegenseite musste Eube noch einmal sein ganzes Können gegen Chris Hoyer aufbieten (83.). Auch Rothe wollte unbedingt seinen Treffer rackerte und ackerte mit Händen und Füßen. Aber irgendwie klebte ihm im zweiten Abschnitt das Pech am Schuh. Wie auch Helbras Marcel Ehm fünf Minuten vor Ultimo, als er Gilles scharfe Eingabe verpasste. Das war es dann in einem Spiel, dass trotz kleinerer Nicklichkeiten immer im Rahmen. Auch dank Schiedsrichter Christian Petzka (Halle), obwohl das, wie immer beim Fußball, einige Außenstehende anders gesehen haben wollen. Helbras Keeper Eube zog auch gleich das erste Fazit: "Wir haben heute ein paar Fehler zu viel gemacht." Wer wollte da widersprechen? Keiner im Team. Und die ausgiebig ihren fünften Sieg feiernden Eisleber sowieso nicht.

Debakel und Befreiungsschlag

Die Pflichtspielpremiere gegen den MSV Eisleben hatten sich die Lüttchendorfer Fußballer anders vorgestellt. Am Ende der 90 Minuten standen sie vor 200 Zuschauern mit leeren Händen da und das 0:6 deprimierte. Ist es doch eine der höchsten Niederlagen überhaupt, welche die Eintracht, und das nicht nur in der Landesklasse, jemals kassiert hat.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an hohes Tempo. Bereits in der 5. Minute knallte eine Flanke an den Lüttchendorfer Pfosten. Die Eintracht kam im ersten Spielabschnitt nur gelegentlich zu Angriffsaktionen, welche aber durch die gut organisierten Eisleber Abwehr gestoppt wurden. Auf der Gegenseite vergab der MSV reihenweise Chancen. Unter anderem durch Rothe, Bloßfeld und Schuhmann. In der 30. Minute war es dann aber geschehen, als der Referee ein Handspiel im Strafraum der Eintracht mit Strafstoß ahndete. Patrick Bloßfeld verwandelte ihn.

Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste aufhörte. Die 200 Zuschauer sahen eine tiefstehenden Eintracht und einen stürmenden MSV. In der 50. Spielminute wohl schon die Vorentscheidung, als Philipp Baierl den Ball zum 0:2 über die Linie drückte. Und, als das nicht schon genug wäre, kam es für die Eintracht noch dicker. Denn in der 60. Minute wurde David Röglin mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die nun völlig gelähmte Eintracht zeigte keine Gegenwehr mehr. So konnten Bloßfeld (67.), Simon Schmidt (72.) und Raik Rothe (77.) das Ergebnis auf 5:0 aus Eisleber Sicht ausbauen. Trotz der komfortablen Führung ebbte der Drang zum Tor bei den Eislebern nicht ab. Mirko Schuhmann setzte so den Schlusspunkt in der 86. Spielminute mit dem 0:6.

Mit einem solchen Ergebnis hatte wohl niemand der Anwesenden gerechnet. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Für die Lüttchendorf beginnt nun die Suche nach den Fehlern. "Das wurmt natürlich gewaltig. Aber uns ist klar,, dass sich eine solche Schlappe nicht wiederholen darf", so Manager Uwe Seemann nach der Partie. Ungeachtet dessen: Für die Eisleber war es nach einem verhaltenen Saisonauftakt wie ein Befreiungsschlag in der Landesklasse 4.

  Eintracht Lüttchendorf:

Brandl - Schreier (85. Troppa), Rückriem, Haeseler, Schlieder (85. Wedler), Röglin, Merker, Lerz, Jaworski, Lemmnitz (53. Müller), Muriqi

  MSV Eisleben:

Drechsler - Gräbe, Schwarzbach, Schuhmann, Brandt, Baierl (84. Bienek), Rothe, Bloßfeld, Mewes, Schmidt (73. Janke), Stamm (79. Hoyer)

Tore schießen leicht gemacht

 Perspektivisch könne Tobias Drechsler mal die Nummer Eins werden, hatte Trainer Steffen Heyer vor dem Test des MSV Eisleben gegen Verbandsligist 1. FC Romonta Amsdorf gesagt. Jetzt musste der 20-Jährige aber erst einmal erfahren, wie es ist, trotz guter Voraussetzungen wie Größe und Reaktionsvermögen chancenlos zu sein, weil die Abwehr nicht im Bilde ist.

Denn die Defensivabteilung machte es Sirko Czarnetzki (2.) und Matthias Fengler (36.) einfach. Beide Male hatte der schnelle Alexander Gründler die linke Eisleber Abwehrseite übersprintet und auch in der Mitte passte die Zuordnung nicht. Bei Max Binskers 3:0 für Amsdorf (57.) war die Situation ähnlich, nur stand das stand schon Marcel Hildebrandt im Tor der Eisleber, die von vielen als Favorit auf den Staffelsieg in der Landesklasse 4 gesehen werden. "Als Präsident haben ich und meine Vorstandskollegen Platz eins bis drei ausgegeben. Als Sportler will ich natürlich jedes Spiel gewinnen", so Dirk Jagla über die zugeschobene Favoritenbürde. Ja, Tobias Drechsler passe gut in die Mannschaft, hat schon einmal beim MSV gespielt: in der B-Jugend, allerdings noch im Feld.

"Jetzt habe ich vier Jahre in Polleben bei den Männern im Tor gestanden. Trainer Steffen Heyer hat mich angerufen, ob ich nicht mal zum Probetraining kommen will und ich habe Ja gesagt. Und offenbar habe ich keine schlechte Figur gemacht", so der groß gewachsene Polleber, "den wir nie aus den Augen verloren haben", wie Vizepräsident Steffen Hildebrandt ergänzt.

Dagegen verloren die Eisleber am Sonnabend ihre Gegenspieler hin und wieder aus den Augen, hatten aber auch ihre Chancen. So unter anderem Patrick Stamm, als er in der 7. Minute das Tor nur knappe verfehlte, oder Raik Rothe (22.).

Was am meisten auffiel: Die Eisleber kommunizierten kaum miteinander. Bis Mirko Schuhmann brüllte: "Hier ist ja Totenstille. Was ist denn los?" Ganz anders die Amsdorfer mit dem lautstarken André Müller und Piotr Hernacki in der Innenverteidigung, auf den Außen assistiert durch Martin Scheibe (rechts) sowie Daniel Benesch. Dennoch: Durchweg rund lief es noch nicht, auch wenn der Ball phasenweise schon recht geordnet durch die schwarz-gelben Reihen wanderte. Aber mit Union Sandersdorf kommt, bei allem Respekt vor den Eislebern, zum Saisonauftakt ein anderes Kaliber auf Ronald Wendlers Schützlinge zu. Der Testspielerfolg beim MSV geriet indes auch nach der Pause nicht in Gefahr. Czarnetzki (54., 67.) sowie Gründler (76., 88.) hatten weitere Chancen, wobei zwei Minuten vor Schluss Stamm für seinen schon geschlagenen Keeper retten musste. Auf der Gegenseite landete er Ball nach einem Freistoß an der Latte des Amsdorfer Tores (47.) und konnte Rothe eine Eingabe von Ronny Mewes nicht verwerten (68.). Es gibt also noch Baustellen hüben wie drüben, mit dem Unterschied, dass die Amsdorfer schon eine Woche eher in der Pflicht stehen werden als der MSV.

  MSV Eisleben:

Drechsler - Janke, Schwarzbach, Schuhmann, Brandt, Rothe, P. Bloßfeld, Hoyer, Mewes, Stamm, Pautsch - Hildebrandt, Bienek, Bogmann, Schmidt, Denk

    1. FC Romonta Amsdorf:

Höllriegel - M. Scheibe, Gründler, Czarnetzki, Teubel, Hernacki, Arlt, Benesch, Müller, Fengler, Schlegel - Binsker, Dutkiewicz, R. Scheibe

Pause für den verlorenen Sohn

Landesligist Lok Aschersleben sowie Edelweiß Arnstedt, VfB Sangerhausen, 1. FC Romonta Amsdorf, allesamt aus der Verbandsliga, und Blau-Weiß Greifswald (Landesliga Ost Mecklenburg-Vorpommern) heißen in diesem Jahr die Vorbereitungsgegner des MSV Eisleben. Das zeigt, wohin die Reise gehen soll für die Fußballer aus der Lutherstadt.

 

Auch, wenn niemand das Wort Aufstieg ausspricht vor der Saison in der Landesklasse 4. "Erst kommt Hettstedt, dann Nietleben in der Rangfolge der Favoriten", so Vizepräsident Steffen Hildebrandt. Um dann doch zu sagen. "Wir sind vorige Saison souverän Zweiter geworden. Eine Platzierung zwischen eins und drei ist sicher realistisch."

 
 

Etwas anderes würde den Verantwortlichen wohl auch niemand abnehmen. Haben sie doch mit Raik Rothe den Torjäger schlechthin geholt. 24 Treffer hat er in der abgelaufenen Saison für Stadtnachbar Aufbau erzielt. Doch der verlorene Sohn muss erst mal vier Wochen pausieren. Am vergangenen Montag ist Rothe in Halle am rechten Sprunggelenk operiert worden.

 
 

Verlorener Sohn? "Ich habe im Alter von sechs Jahren beim MSV mit Fußball angefangen, ehe ich im Jugendbereich nach Helfta gewechselt bin", so der 28-Jährige. Was er sich vorgenommen hat bei seinem neuen alten Verein? "Erst mal fit werden. Und dann wieder angreifen." Nein, eine Zahl will er nicht nennen, danach gefragt, wie viel Tore es denn in dieser Saison werden sollen. "So viel wie möglich. Wir wollen Erfolg haben. Und alles, was wir erreichen, ist schön."

 
 

Neu an seiner Seite sind auch Chris Hoyer (22) und Andy Soyk (21). Hoyer kommt aus Arnstedts Zweiter Mannschaft, die gerade den Aufstieg in die Kreisoberliga gepackt hat. "Ich hatte ihn mal beobachtet und denke, dass er zu uns passen könnte", so Trainer Steffen Heyer. Zudem: "Bei mir bekommt jeder eine Chance." Das gilt auch für Soyk, der nach seiner Zeit in diversen Nachwuchsteams des FSV Hettstedt nach Alsleben gewechselt ist und nun beim MSV Eisleben im Mittelfeld sein Glück versuchten wird.

 

Dass es junge Spieler schaffen können beim MSV, haben Philipp Baierl (16 Treffer), Christopher Brandt und jüngst Clemens Bloßfeld sowie Patrick Stamm hinlänglich bewiesen. "Ich werde auch weiter ein Auge auf dem Nachwuchs haben", so Trainer Heyer. Zwei, drei Spieler bieten sich nach seinen Worten aus der A-Junioren an. Namen nennt er nicht. Wegen befürchteter Höhenflüge. Tino Pautsch (Eintracht Emseloh), Steven Krause (unbekannt) und René Meier (Wacker Helbra) haben den Verein verlassen. Dennoch sagt Heyer: "Das Gerüst steht." Und Neuzugang Rothe ergänzt: "Das Klima ist prima." Nun muss also nur noch der Erfolg her beim MSV.

 
 

Für all jene, die am Wochenende nicht in der Landesklasse zum Einsatz kommen, gibt es in der neuen Saison dennoch Spielmöglichkeiten: In der SG Klostermansfeld MSV Eisleben. "Wir haben ja keine zweite Mannschaft mehr, wo zum Beispiel ein Spieler nach einer Verletzungspause wieder herangeführt werden könnte. Deshalb arbeiten wir mit Klostermansfeld zusammen", so Vereinsvize Hildebrandt. Wie sich das anlässt und weiterentwickelt, wird man sehen.

 
 

Doch dass ist Zukunftsmusik. Viel näher liegt da das diesjährige Trainingslager. Vom 2. bis 5. August schlagen die Lutherstädter ihr Quartier in Lubmin auf. "Da zeigt sich dann auch immer, wie die Spieler außerhalb des Fußballplatzes miteinander umgehen", sagt Hildebrandt. Und schiebt noch einen Satz hinterher: "Wirtschaftlich steht der Verein auf einer soliden Grundlage, so dass wir zuversichtlich nach vorn blicken können."

 
 

Nur das Wort Aufstieg lässt er sich trotz aller Zuversichtlichkeit auch dann noch nicht entlocken

Saison 2011/2012

Im Regen brechen alle Dämme

Der MSV bemühte sich von Anfang an, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und dann mit langen Pässen, die nicht immer glückten, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das sah teilweise nicht unbedingt schön aus, führte am Ende aber zum deutlichen Erfolg. Einer der vielen Angriffe über die starke linke Seite ergab bereits in der fünften Minute die Führung. Christopher Brandt hatte sich energisch durchgesetzt, auf den Elfmeterpunkt gepasst, wo Simon Schmidt einsatzstark vollendete. Die Begegnung verlief dann bis zur 41. Minute ohne Höhepunkte. Erst als Patrick Bloßfeld einen Freistoß aus halbrechter Position vor Turbines Tor zirkelte, setzte Philipp Baierl den Ball aus Nahdistanz in die Maschen. Die restlichen Treffer nach dem Pausentee waren das Ergebnis spielerischer Überlegenheit und fielen in regelmäßigen Abständen. Das 3:0 durch Baierl nach starkem Einsatz Mirko Schuhmanns (54. Minute), das 4:0 durch Bloßfeld vom Punkt nach Foul an Schuhmann (64.), dem folgte abermals Bloßfeld nach diesmal großem Einsatz von Baierl, der uneigennützig den Torschützen bediente (74.). Das 6:0 erzielte Schmidt nach Zusammenspiel mit Baierl (75.) und den Endstand Christian Bienek mit platziertem Kopfball nach sehenswerter Vorarbeit von Brandt (85.).

Eisleben:

Einicke, Schwarzbach (64. Krause), Denk, Schuhmann (71. Bogmann), Brandt, Baierl (76. Bienek), P. Bloßfeld, C. Bloßfeld, Mewes, Schmidt, Stamm



Statisten drehen das Stadtderby noch

In der ersten Halbzeit waren wir nur Statisten. Nach der Pause haben wir uns von Minute zu Minute gesteigert. Deshalb geht der Sieg in Ordnung", so Steffen Heyer, Trainer des MSV Eisleben. Das Wort Aufstieg vermied er aber genau so wie sein Präsident Dirk Jagla, obwohl die Lutherstädter mit dem 2:1 im Stadtderby bei Aufbau den Rückstand auf Spitzenreiter Brachstedt auf zwei Punkte  verkürzen konnten und so ihre Chancen wahrten, dieses Ziel noch aus eigener Kraft zu erreichen. Zum Pechvogel des Spiels vor 316 Zuschauern in Helfta avancierte Aufbaus Kapitän Silvio Meißner.

Erst scheiterte er mit einem Strafstoß an Torhüter Einicke, den dieser selbst mit einem Foul an Raik Rothe verschuldet hatte (59.). Dann ahndete Schiedsrichter Oliver König ein vermeintliches Handspiel Meißners und Patrick Bloßfeld nutzte den Elfmeter zum Ausgleich (72.). Während diese Szene noch lange für Diskussionsstoff sorge, war der erste Elfer selbst aus Sicht vieler MSVer unstrittig. Einicke war gegen Rothe zu spät gekommen und bekam nur noch dessen Füße statt des Balls zu fassen. Rothe hatte Aufbau  nach 16 Minuten in Front gebracht. Der Siegtreffer gelang Christian Schlolaut zehn Minuten vor Ultimo. "Wir haben im letzten Teil der zweiten Hälfte für zu wenig Entlastung gesorgt", sagte Aufbaus Trainer Dieter Auffenbauer. Zwar hatte er nach dem 1:2 die Devise "Wir lösen auf" ausgegeben und selbst Torhüter Mattias Philipp war mit nach vorn geeilt, doch es nützte nichts.

Das Spiel war nichts für Ästheten. Die Helftaer versuchten es viel über den rechten Flügel, wo Simon Schmidt und Christopher Brandt so ihre Mühe mit Aufbaus Ronny Fulczyk und Andre Meilke hatten. Die Führung der Vorstädter entsprang einem Freistoß, wobei die Zuordnung in der Abwehr des MSV nicht stimmte  und Rothe ganz trocken mit links abzog. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Mirko Schuhmann im Anschluss an einen Eckball. Doch er scheiterte nach einer halben Stunde mit seinem Schuss aus Nahdistanz an Philipp.

Philipp hielt Aufbau auch im zweiten Abschnitt zunächst im Spiel. "Er hat zwei tausendprozentige zunichtegemacht", so Heyer. Und wie er Schmidts Schuss aus dem Eck fischte, das war schon sensationell (53.). Mithin: Tore verhindern reicht nicht immer, um ein Spiel zu gewinnen. Man muss sie auch erzielen. Wenn Meißner vom Punkt der zweite Treffer gelungen wäre, hätte Aufbau wohl die drei Zähler behalten. So aber war Einickes Parade wie ein Weckruf für den MSV. Und Schlolaut bedankte sich  für seine Einwechslung mit dem Siegtreffer, den er nach einem Eckball per Kopf erzielte. Das ist zwar nicht unbedingt seine Stärke. Doch weil man ihn gewähren ließ, nutzte er die wenigen Zentimeter Freiraum mit technischer Finesse. "Wir haben zu Ostern auswärts drei Punkte geholt. Was will ich mehr", frohlockte Heyer. Und Auffenbauer übte sich schon wieder in Optimismus: "Da müssen wir jetzt eben Rotation Halle bezwingen."

Aufbau Eisleben:

Philipp - Koralewski, Prudlik, Breier (87. Napiralla), Fulczyk, Meißner, Vorkauf, Senf, Rothe, Meilke (75. Krone), Lemmnitz (46. J. Schulze)

  MSV Eisleben:

Einicke - Stamm, Schuhmann, Brandt, Baierl (57. Schlolaut), Bloßfeld, Krause (66. Friebe), Mewes, Schmidt (89. Bienek), Meier, Pautsch       Schiedsrichter:  Oliver König (Halle)    Zuschauer:  316    Tore:  1:0 Raik Rothe (16.) 1:1 Patrick Bloßfeld (72., Handstrafstoß) 1:2 Christian Schlolaut (80.)

Viel Hektik und Siegtreffer in der siebten Nachspielminute

Das Sonntagsderby der Landesklasse 4 wird noch lange für Gesprächsstoff sorgen. Und das nicht nur wegen des späten Siegtreffers in der siebten Nachspielminute, der dem MSV Eisleben noch das 2:1 gegen Wacker Helbra bescherte. Sondern auch wegen der roten Karte, die sich Wackers Frank Langwinski ob seines Wutausbruchs kurz darauf abholte, sowie einiger Entscheidungen, bei denen Spieler, Offizielle und Zuschauer nicht einer Meinung mit Schiedsrichter Torsten Martin (Ellrich) und seinen Assistenten waren. "Ich habe gewusst, was passiert. Nicht umsonst habe ich gesagt, ich würde mich auch über den Siegtreffer in der Nachspielzeit freuen", so Eislebens Trainer Steffen Heyer. Sein Helbraer Gegenüber Uwe Wischalla: "Wenn du unten stehst, hast du eben das Glück nicht, wenn du oben stehst, schon."

Fakt ist: Die Hinrundenpartie war spielerisch um Längen besser. Am Sonntag überwog dagegen das kämpferische Element. Chancen gab es fast nur nach Standardsituationen. Wacker stand tief gestaffelt. Zudem versuchten es die Eisleber zu oft über die rechte Seite, wo Stefan Janke ein unglaubliches Laufpensum absolvierte. Das erste Achtungszeichen setzte Helbras Kapitän Conrad Boese. Doch sein Kopfball nach vier Minuten im Anschluss an eine Ecke verfehlte genau so das Ziel wie auf der Gegenseite eine fast identische Aktion, abgeschlossen durch Rene Meier.

Die beste Chance im ersten Abschnitt hatte Langwinski, ebenfalls nach einer Ecke. Doch Sven Einicke im Eisleber Tor reagierte hervorragend (35.). Dass Langwinski später seine Nerven nicht im Griff hatte, unabhängig davon, ob dem Eisleber Siegtreffer ein Foul vorausgegangen war oder nicht, trübt den Gesamteindruck seiner sonst tadelsfreien Leistung. Denn wie alle anderen Helbraer kämpfte er bis zum Umfallen, wobei durchaus hier und da auch spielerisches Können aufblitzte. Wer den Treffer vor geschätzten erzielte, war im Gewühl gar nicht genau auszumachen. Angegeben als Torschütze wurde vom Stadionsprecher Patrick Stamm, doch auf dem Spielbericht fand sich Mirko Schuhmann.

Unstrittig die anderen beiden Schützen. Die Eisleber Führung ging auf das Konto von René Meier, der in der 55. Minute aus gut 30 Metern einfach mal abgezogen hatte. Kurz darauf der vermeintliche zweite Treffer nach einem langen Freistoß von Patrick Bloßfeld. Doch Helbras Keeper Martin Hortig soll behindert worden sein. So schlug es auf der Gegenseite ein. Ebenfalls langer Freistoß, getreten von Marcel Gille. Und der völlig blank stehende Langwinski konnte sich die Ecke aussuchen (67.). ln der 82. und 85. Minute hätte das Spiel entschieden sein können. Doch Philipp Baierl für den MSV hob das Leder über Hortig und das Tor. Und David Guba, von Marcel Ehm hervorragend in Szene gesetzt, schon hob den Ball an Einicke und dem Kasten vorbei. Der MSV ging jetzt volles Risiko und wurde am Ende belohnt, weil die Eisleber einen Tick mehr Cleverness in die Waagschale werfen konnten. Wie die drei Punkte zustande gekommen sind, danach fragt spätestens am Sonnabend, wenn der MSV im nachzuholenden Stadtderby bei Aufbau ran muss, keiner mehr. Leichter wird es dort aber in keinem Fall. Im Moment jedenfalls hat Brachstedt fünf Punkte Vorsprung.

MSV Eisleben:

Einicke - Janke, Schuhmann, Brandt, Baierl, Bloßfeld, Mewes, Schlolaut (81. Krause), Schmidt (88. Denk), Meier, Pautsch (70. Stamm) Wacker Helbra: Hortig - Lampe, Gille (90. Holzhauer), Heinrich, Kellner, Boese (60. Gottschalk), Ehm (89. Schepputt), Jepp, Wakan, Guba, Langwinski

MSV bekommt in der zweiten Halbzeit Rückenwind

 Der MSV Eisleben hat in der Landesklasse 4 ein Ausrufezeichen hinter seine Aufstiegsambitionen in die Landesliga gesetzt. Bei der SG Buna Halle-Neustadt siegte die Mannschaft  klar mit  6:1.  "So wie in der zweiten Halbzeit stelle ich mir das vor", sagte Trainer Steffen Heyer. 

Mit dem ersten Abschnitt der Partie, die bei böigem Wind stattfand, war der Trainer aber ganz und gar nicht einverstanden. "Wir haben vier hundertprozentige Chancen ausgelassen", bemängelte er.  Seine Mannschaft, die zunächst gegen den Wind spielte, ging zwar mit 1:0 durch Philipp Baierl in Führung (30.), aber nur drei Minuten später glichen die Gastgeber wie aus dem Nichts durch Sascha Gerber aus.

Nach der Pause spielte der MSV Eisleben nicht nur mit Rückenwind, die Mannschaft bekam ihn auch in ihren Aktionen.  In der 58. Minute brachte Simon Schmidt mit einem direkt verwandelten Freistoß den Favoriten wieder in Führung.  Mirko Schumann erhöhte nur drei Minuten später  ebenfalls nach einem Freistoß. In der Schlussphase (80., 82., 83.) stellten Philipp Baierl, Patrick Bloßfeld und Tobias Bogmann den Endstand her. Dabei konnte es sich MSV-Kapitän Patrick Bloßfeld sogar leisten,  einen Elfmeter zu verschießen (65.). Durch den Sieg ist Eisleben mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter Brachstedt nach Punkten gleichgezogen. 

MSV im Halbfinale

Wie schnell sich das Blatt für einen Torhüter wenden kann, erlebten Stefan Rauhut und immerhin rund 120 Fußball-Fans am Montagnachmittag beim Viertelfinal-Duell im Krombacher-Kreispokal zwischen Grüne Tanne Wippra und dem MSV Eisleben. Es endete mit einem 4:0-Sieg der Gäste aus der Lutherstadt. 45 Minuten hielt der Wippraer Keeper, ohnehin seit langer Zeit ein sicherer Rückhalt seines Teams, zwar alles, was auf seinen Kasten kam, ohne große Mühe und so sein Team im Spiel. Allerdings war es auch nicht allzu viel, was Rauhut und sein Gegenüber im Eisleber Tor halten mussten, denn beide Teams setzten kaum Akzente. So war das torlose Remis zur Pause dann nur die logische Folge.

Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Jürgen Müller musste Rauhut den Ball zum ersten Mal aus dem Netz holen. Und daran hatte er selbst wohl den größten Anteil.

Einen an sich harmlosen Schuss von Christian Schlolauf ließ der Wippraer Keeper zum Entsetzen seiner Mitspieler ins Netz rutschen. Obwohl der Keeper kein böses Wort von seinen Mitspielern zu hören bekam, ahnten wohl jeder Spieler und auch die Fans, dass damit die Weichen für den Erfolg des MSV gestellt waren.

So kam es schließlich auch. Nur vier Minuten nach dem 1:0 baute Patrick Bloßfeld nach einem Eckball die Führung für den Gast auf 2:0 aus. Damit war der "Drops" gelutscht, der Rest war Formsache. Mirko Schuhmann erhöhte in der 68. Minute auf 3:0, für den Schlusspunkt zum 4:0 für die Lutherstädter war Simon Schmidt nach 78 Minuten zuständig. Am Ende ein standesgemäßer und schließlich auch souveräner Sieg für den Gast.

Das sah auch Mirko Schuhmann so: "In der ersten Halbzeit haben wir katastrophal gespielt, dann ist es besser gelaufen. Nach dem 1:0 haben wir das Ganze einfach runter gespielt." MSV-Coach Steffen Heyer war nicht rundum zufrieden. Ihn ärgerte, dass sich mit Jahnke und Gräbe zwei seiner Spieler verletzten. "Das gibt dem Sieg einen bitteren Beigeschmack." Wippras Fußball-Chef Holger Hilmer nahm das Ausscheiden seiner Elf gelassen. "Eine Halbzeit lang haben wir ganz gut mitgehalten. Danach war der MSV besser. Am Ende waren wir stehend k.o. Das Ergebnis geht in Ordnung", so sein Resümee.

Das nächste Duell der beiden Teams gibt es Anfang Dezember, dann stehen sie sich im Kampf um Punkte in der Landesklasse in Eisleben gegenüber.



MSV siegt bei der Reserve des VfB Sangerhausen

Der MSV Eisleben behauptet sich durch einen 4:1 (2:0) Erfolg, bei der Reserve des VfB Sangerhausen, an der Spitze der Landesklasse. Torschützen für die Lutherstädter waren Ronny Mewes, Philipp Baierl, Mirko Schuhmann und Christian Schlolaut.

Derbysieg bei Wacker Helbra

MSV eine Runde weiter

Das Tilledaer Kreisklasse-Team kämpfte zwar tapfer, doch am Ende war die Landesklasse-Vertretung des MSV Eisleben dann aber doch eine Nummer zu groß für die tapfer kämpfenden Schröter, Störmer und Co. Nach einem 2:0 zur Pause setzten sich die Lutherstädter schließlich 6:0 durch. Patrick Bloßfeld versenkte zwei Elfmeter, Christian Bieneck (2), Philipp Beierl und Simon Schmidt trafen für das Team von Trainer Steffen Heyer.



Niederlage in Reußen

Mit vollem Optimismus und dem Derbysieg im Rücken fuhr der MSV Eisleben zum ersten Auswärtsspiel der Landesklasse Staffel 4 nach Reußen.  Doch das Spiel lief anders als erwartet. Der Gastgeber spielte selbstbewusst und suchte schnell den Weg zum Tor. In der 10. Minute hatte Fischer die erste Möglichkeit per Kopf für Reußen, doch der Ball ging über das Eisleber- Tor. 10 Minuten später ging Marcel Höber allein auf den Eisleber- Schlussmann Rieck zu, welcher den Abschluss stark zur Ecke parieren konnte. Auch bei einem abgefälschten Freistoß der Hausherren zeigte sich Rieck auf dem Posten. Die erste Möglichkeit für den MSV hatte Stefan Janke mit einem Heber über den Torwart hinweg, in der 28. Spielminute. Doch der Ball ging an den Querbalken und von da in die Arme des Reußener- Torwartes. Kurze Zeit drauf versuchte es Grübner mit einem Schuss aus der 2. Reihe, aber der Ball ging drüber. 5 Minuten vor der Pause stieg Höber völlig frei im Eisleber Strafraum hoch und köpfte den Ball von 11 Metern auf das Gästetor. Der Ball tropfte unglücklich vor Rieck auf und flutschte auf dem nassen Rasen unter dem Keeper durch- 1:0. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Janke den Ausgleich auf dem Fuß nachdem er allein auf das Tor der Reußener zu steuerte, aber am Torwart scheiterte. Auch den Nachschuss von Schuhmann konnte dieser parieren.

Auch in Hälfte zwei hatte der Gastgeber mehr vom Spiel und zeigte den Willen das Spiel gewinnen zu wollen. Diesen Willen konnte man den Eislebern an diesem Tag nicht ansehen. In der 62. Spielminute baute der Gastgeber, nach schönem Zuspiel auf Höber, seine Führung auf 2:0 aus. Der MSV fand stellenweise den Weg nach vorn, doch nennenswerte Eisleber- Tormöglichkeiten gab es in Hälfte Zwei nicht. Die besseren Möglichkeiten hatte Reußen. So auch in Minute 84, wo Höber seinen dritten Treffer hätte erzielen können, aber leicht verzog. Das dritte Tor sollte dennoch fallen. 2 Minuten vor dem Ende kam ein von außen getretener Freistoß vor das Eisleber- Tor, wo ein Reußener erneut völlig frei, vollenden konnte.

„Der erste Treffer brach uns das Genick. Desweiteren müssen wir lernen, dass wir kämpfen müssen“. So MSV Trainer Steffen Heyer nach dem Spiel.

 

MSV Eisleben: Rieck; Gräbe, Janke (Bogmann), Grübner (Denk), Schwarzbach, Schuhmann, Brandt (Schmidt), Bloßfeldt, Mewes, Friebe, Pautsch.

 



1. Mannschaft sagt DANKE

Zur Halbzeitpause der Landesklassebegegnung zwischen unserem MSV und der BuSG Aufbau Eisleben, übergab Herr Schneider, vom gleichnamigen Autohaus (Autohaus Schneider in Helbra und Eisleben), den für die Mannschaft stellvertretenden Philipp Baierl, einen kompletten Satz neuer Sporttaschen.

 

Dafür möchte sich die Mannschaft recht herzlich bedanken.



Jankes früher Treffer bringt Punkte im ersten Stadtduell

Dass Stefan Jankes Kopfballtreffer in der vierten Minute schon der einzige Torferfolg des Eisleber Stadtderbys der Landesklasse sein würde, ahnte 14.05 Uhr noch niemand der 436 Zuschauer auf dem städtischen Sportplatz. Gefühlte 100 Minuten später zogen beide Trainer ihr erstes Resümee.

 

"Wir waren nach der Pause stärker und hätten einen Punkt verdient gehabt", so Aufbaus Trainer Dieter Auffenbauer. Ob dieses oder jenes mal die Fahne wegen Abseits zu Recht oder zu Unrecht gehoben wurde? Die Frage ließ er unbeantwortet. Sein Kollege Steffen Heyer vom Sieger MSV machte das salomonisch: "Da kräht in vier Wochen sowieso kein Hahn mehr danach."

 

Am Sonntag freilich bot die von Schiedsrichter Gerald Hentrich geleitete Partie genügend Gesprächsstoff und die Diskussionen um manche Entscheidung werden auch Montag noch nicht verstummt sein. Egal, wen man fragte: Die einen wollte es so gesehen haben, die anderen so. Und sie ergriffen beileibe nicht immer Partei für die eigene Mannschaft. Gleichwohl, am Tor des Tages gab es nichts zu deuteln. Eckball Simon Schmidt, Kopfballverlängerung Janke und 1:0 für den MSV, mithin das spätere Endergebnis. Wie schon vor Wochenfrist im Landespokalspiel gegen Amsdorf war Aufbaus Hintermannschaft noch nicht so recht im Bilde.

 

Weitere Parallele: Wieder war es Kapitän Silvio Meißner, der lautstark mit seinen Mitspielern haderte. "Wir sind nicht dicht genug dran." Besonders Simon Schmidt und Ronny Mewes machten auf den Außenbahnen zunächst ordentlich Betrieb, bevor bei Aufbau mehr Ordnung einzog. Doch Andreas Michels Treffer nach einer halben Stunde fand wegen Abseits keine Anerkennung. Und zehn Minuten später wurde auch Raik Rothe, der sich einer Sonderbewachung seines einstigen Mannschaftskameraden Patrick Gräbe erfreute, zurückgepfiffen. Dazwischen lag eine dicke Chance des MSV. Doch der neue Kapitän, Patrick Bloßfeld, maß nach Schmidts Flanke die Höhe des Ballfangnetzes hinter dem Tor von Mattias Philipp.

 

Nach der Pause wurde das Spiel bissiger und Aufbau hatte die größeren Anteile. Weil auf der Tribünenseite ein Nebeltopf anfing, zu qualmen, unterbrach Hentrich kurzzeitig die Partie. Der Nebel kann es aber nicht gewesen sein, der Aufbau vom Weg zum Torferfolg abbrachte. Vor allem Rothe haderte immer wieder mit dem Assistenten, sah deshalb eine von insgesamt sechs gelben Karten. Auf jeder Seite waren es drei. Nur Treffer, die gab es nicht mehr. Weder bei den zahlreichen Freistößen durch Aufbaus Meißner und Rothe, noch bei zwei klaren Chancen von Schmidt in der 70. und 83. Minute.

 

Auffenbauer nahm es zumindest äußerlich gelassen. "Wir haben noch 29 Spiele." Nur, die ersten drei Punkte, die hat nun der MSV.

 

MSV Eisleben: Einicke - Gräbe, Janke (62. Baierl), Grübner, Schuhmann, Brandt, Bloßfeld, Mewes (90. Bienek), Schlolaut, Schmidt, Friebe

 

Aufbau Eisleben: Philipp - Koralewski, Krone, Breier, Fulczyk, Meißner, Vorkauf, Senf, Rothe, Michel (68. Meilke), Ch. Lemmnitz

 

Schiedsrichter: Hentrich (Holdenstedt); Zuschauer: 436; Tor: Stefan Janke (4.)



Eigentor und verschossener Elfmeter helfen dem MSV

Die Brüder Nico und Michael Ruskih haben schon bessere Zeiten als Fußballer erlebt. Am Sonnabendnachmittag klebte ihnen bei der Niederlage ihres Teams Eintracht Emseloh im Spiel des Krombacher-Kreispokals Mansfeld-Südharz gegen den MSV Eisleben das Pech an den Füßen. Am Ende hieß es 7:6 für den Gast, die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen.

Vor rund 150 Zuschauern unterlief Michael Ruskih ein Eigentor, sein Bruder Nico jagte beim Elfmeterschießen den Ball neben das Tor. "Es war kein guter Tag für die Brüder", stellte dann auch Emselohs Mannschaftsleiter Hans Kirst sachlich fest.

Dabei schien es zunächst so, als sollte der gastgebende Kreisoberligist den Landesliga-Absteiger in die Knie zwingen. In einer von beiden Teams hektisch und übernervös geführten ersten Halbzeit legte Eintracht vor. Zunächst traf Björn Kortung mit einem sehenswerten Freistoß zum 1:0 (15.), dann schloss Sebastian Pönitz den zweiten gelungenen Angriff der Gastgeber mit dem 2:0 ab (23.). Das waren bis zu diesem Zeitpunkt die einzigen spielrischen Höhepunkte der von vielen Fouls unterbrochenen Partie.

Die von Steffen Heyer trainierten Lutherstädter ließen sich vom Rückstand nicht beeinflussen und schlugen zurück. Ebenfalls per Freistoß, und nicht minder gekonnt als Kortung, verkürzte Patrick Bloßfeld nach 26 Minuten auf 1:2. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff bugsierte dann Michael Ruskih den Ball ins eigene Netz.

2:2 hieß es dann auch nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Holger Bleck. Den erlebten zwei Spieler schon nicht mehr auf dem Feld. Der Emseloher Daniel Preugschath (77. Minute) und der Eisleber Matthias Grübner (89.) flogen mit gelb-rot vom Feld.

Weil in der Verlängerung beide Mannschaften nichts Zählbares mehr zustande bekamen, fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Hier waren die Akteure vom MSV dann nervenstärker und zogen so in die zweite Runde ein.



News

DFB - Mobil zu Gast beim MSV

Das DFB-Mobil machte auf seiner Werbetour für die Frauen-WM in der Lutherstadt beim MSV Eisleben Station.

24 Kinder der E-Junioren des Vereins nahmen unter reger Anteilnahme der Eltern und Trainer anderer Altersbereiche an einem 90minütigen Demonstrationstraining teil.

Angeleitet vom Mitglied des Kreisverbandes Harz Heinzekhart Fuchs, der den Mansfelder Ulf Buchmann vertrat und der einheimischen Trainer absolvierten sie mannigfaltige anspruchsvolle Übungen an verschiedenen Stationen.

Max Knieriem (9Jahre) im Anschluss an das Training: „Es war gut, aber anstrengend